Eduardo Jenaro (*1962) ist BauLeib-Künstler, Bewegungsforscher, Choreograph, Lehrer, Eurythmist und Autor zahlreicher Fachartikel zum Thema Bewegung, sowie Herausgeber des Grundlagenwerkes „Rudolf Steiners Eurythmische Lautlehre“.
Er ist Leiter der 2011 gegründeten „BauLeib-Truppe“, Leiter des gegenwärtigen BauLeib-Forschungsprojektes über die Elemente des Periodensystems, erster Vorsitzender des Vereins BauLeib-Kunst e.V. und freier Mitarbeiter des Seminars am Michaelshof / Kirchheim unter Teck als Dozent für BauLeib-Kunst.
Eduardo Jenaro arbeitete 25 Jahre mit Jugendlichen an der Freien Waldorfschule am Kräherwald / Stuttgart und studierte mit ihnen Jugendeurythmieprojekte ein mit Auftritten im In- und Ausland.



CURRICULUM VITAE
Geburt: 27. August 1962 in Oxford/England
Kindergarten: Vancouver/Kanada
Grundschule: New Haven/USA
Mittelstufe und Oberstufe: Madrid/Spanien
Oberstufe und Schulabschluss: Forest Row/England
Verheiratet, 7 KinderEurythmie-Ausbildung:
1981/82 Studium der Eurythmie bei M. Lundgren in London/England
1982-1984 Fortsetzung des Studiums der Eurythmie und Diplom bei E. Klink in Stuttgart/Deutschland
1984/85 Fortsetzung des Studiums der Eurythmie bei W. Barfod in Den Haag/Holland

Hauptlehrtätigkeit:
1985-2011 Lehrer für Eurythmie an der Freien Waldorfschule am Kräherwald in Stuttgart
Seit 2006 freier Dozent für BauLeib-Kunst am Seminar am Michaelshof – Staatlich anerkannte Fachschule für Jugend- und Heimerzieher in Kirchheim u. Teck

Buchveröffentlichungen:
1995 „Die eurythmische Kunst und das Sichtbarwerden der Anthroposophie – Aspekte zum Kulturimpuls Rudolf Steiners“ (Verlag am Goetheanum)
1999 „Rudolf Steiners eurythmische Lautlehre“ (Verlag Freies Geistesleben

Fachartikel:
1990 „Das „W“ – Eine Michael-Imagination“
1992 „Impressionismus und Expressionismus in den Bewegungen der Laute“
1992 „Aus der eurythmischen Forschung – Die 12 Sinne in den Bewegungen der Laute“
1994 „Das „O“ und das „M“ – Eine Christus-Imagination“
1998 „Blicke in die Seele des eurythmischen Künstlers“
1998 „Rudolf Steiner zum „T“ – TAO“
2000 „Eurythmie unter der Knechtschaft der Idee“
2000 „Wenn Imagination unterdrückt wird – Expressionismus und Gewalt“
2000 „Über das Hässliche in der Eurythmie“
2008 „Unterricht bei „Bau“ und „Leib“ – unterwegs zu einer Erneuerung der Eurythmie“

Dozentur bei Fortbildungen für Eurythmisten1994 bis 1997:
„Sprache – Ein stetiger Kampf zwischen Form und Lösung“
„Anthroposophie als Tor zur eurythmischen Gestaltung“
„Charakter – Die Schulung der exakten Phantasie“
„Seelengebärde und dramatische Gestaltung“
„Bewegung, Gefühl und Charakter – Elemente eines eurythmischen Schulungsweges“
„Eurythmiefiguren – Die drei Auren des Menschen“
1996 und 2001 Mitorganisation und Durchführung der internationalen Welt-Eurythmie-Tagungen am Goetheanum


Sprachliche Jugendeurythmie-Choreografien und Inszenierungen (Auswahl):
„Die Duineser Elegien“ von Reiner Maria Rilke
„Ritter, Tod und Teufel“ von Wolfgang Borchert
„Manfred“ Drama von Lord Byron
Aus dem „ Handbuch des Kriegers des Lichtes“ von Paolo Coelho
„Ich wurde geboren als das All entstand“ von Thomas D (Sprechgesang, elektronische Musik)
“Gesang der Geister über den Wassern”/„Selige Sehnsucht“ /„Das Märchen“ / „Prolog im Himmel“ und „Nacht“ aus Faust I von J. W. v. Goethe
„Die sieben Schwaben“ von den Gebrüdern Grimm
„Apokalyptisches Fragment“ von Caroline von Günderrode
„Das neue Jerusalem“ aus der Apokalypse des Johannes
„Kriegslyrik“ von Herman Kükelhaus
„Bettlerballade“ von Conrad F. Meyer
„Das Knie“/ „Die Möwen“ / „Das große Lalula“/ „Fisches Nachtgesang“ /„Ochsen stehen herum“ von Christian Morgenstern
Chöre aus „Die Braut von Messina“ von Friedrich Schiller
Aus den „Kosmischen Chören“ von Fercher von Steinwand
„Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky

Musikalische Jugendeurythmie-Choreografien und Inszenierungen (Auswahl):

„Asturias“ von Isaac Albéniz
Streichquartette Nr. 2 und Nr. 6 von Béla Bartók
“Sturmsonate” (1. Satz) / „Pathetique“ (1. Und 3.Satz) / 32. Klaviersonate von L. van Beethoven
„Ballade in g-moll“ / „Rhapsodie in g-moll“ von Johannes Brahms
„Toccata“ von Aram Chatschaturian
„Clandestino“ /„El desaparecido“/“El viento”/ “La despedida” /“Minha galera” von Manu Chao
“Revolutionsetüde” /„Etude Nr. 12 Op. 25“/„Ballade in F-Dur“ / „Polonaise in a-Dur“ von F. Chopin
“Béla Bartók in memoriam“ von Gyorgy Ligetti
“Prelude pour le piano Nr. 1” von Frank Martin
„The dark side of the moon“ von Pink Floyd
„Bolero“ von Maurice Ravel
“Prelude” von Dimitri Schostakovitsch
„Die Winterreise“ (siehe „Video“) /„Die Unvollendete Symphonie“ (1. Satz) von Franz Schubert
„Die Geschichte vom Soldaten“ von Igor Strawinsky Jugendtheater-Inszenierungen :
„Jeanne oder die Lerche“ von Jean Anouilh
„Publikumsbeschimpfung“ von Peter Handke
„Der gestiefelte Kater“ von Ludwig Tieck
„Top Dogs“ von Urs Widmer
„Our town“/„Wir sind noch einmal davongekommen“ von Thornton Wilder

Weihnachtspiel-Inszenierungen :
„Das Oberuferer Christ-Geburt-Spiel“
„Das Oberuferer Drei-König-Spiel“

Teilnahme an Bühnen-Projekten als Darsteller :
1992 Aufführung und Tournee: „Tierkreis-Projekt“ mit Eurythmie mit Musik von Karl-Heinz Stockhausen
1997 Aufführung und Tournee: „Ein Narr der Held – Das Hermann Kükelhaus-Projekt“ Eurythmie, Schauspiel, Musik
2002 Aufführung: „Hiob“ Kirchenprojekt mit Orgel, Schauspiel und Tanz

BauLeib-Kunst Aufführungen:
Juli 2007 – Aufführung von Goethes „Willkommen und Abschied“ in einer heruntergekommenen Fabrikhalle mit Studenten des Seminars am Michaelshof
Juli 2008 – Zwei Aufführungen des eurythmischen Tierkreises unter freiem Himmel – des Nachts mit Fackeln, des Tages mit Zweigen – mit insgesamt ca. 60 Teilnehmern mit 12 Klangimprovisationen von Dominique Rebourgeon anlässlich des künstlerischen Abschlusses des Seminars am Michaelshof
Juli 2009 – Aufführung von „Peer Gynt“ von H. Ibsen durch die Seminaristen des Seminars am Michaelshof mit Schauspiel, Musik und BauLeib-Kunst. Regie: Marcelo Miguel, Co-Regie: Eduardo Jenaro.
Juli 2010 – Aufführung der 12 neuen Tierkreisgesten als Begleiter der Bewegungen des Lehms, des Kalks, des Sauerstoffs, des Aluminiums, des Saphirs und des Rubins
Juli 2011 – Aufführung einer Chopin Etüde und des Liedes „I´m all over it now“ von Jamie Cullum nachts auf einem Wiesen-Fahrradweg bei der Lauter (Nebenfluss des Neckars).
Juli 2012 Aufführung der 7 Siegel in der Lauter (Nebenfluss des Neckars) mit 21 Seminaristen im Rahmen einer Landart-Arbeit. „Hommage an die Lauter“ und „Wachstum eines Haselbusches“ mit einer Gruppe von Seminaristen auf der Lauterwiese, von Musikimprovisationen begleitet.September 2012 ALCHEMIE DER ELEMENTE – Erstes öffentliche BauLeib-Festival der „BauLeib-Truppe“ in Kirchheim/Teck mit 5 Abendperformances im Kornhaus (Städtische Galerie) und im Gewölbekeller des Spitals zum Heiligen Geist (Vhs) zu den Elementen Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Kohlenstoff mit Bewegung, Gesang, Klang und Kalligraphie.

BauLeib-Kunst Forschungsdokumentationen:
2011/2012 „BauLeib-Bewegungen der Elemente des Periodensystems: KOHLENSTOFF / STICKSTOFF / WASSERSTOFF
2012 „BauLeib-Bewegungen der Elemente des Periodensystems: SAUERSTOFF / MAGNESIUM / KALIUM